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Oeffnungszeiten

Mo 13.30 - 18.30
Di - Fr 08.00 - 12.00 / 13.30 - 18.30
Sa 08.00 - 16.00

Tel: 041 763 00 60

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Eigentlich hat alles so perfekt begonnen. Eigentlich!

Kalt aber relativ trocken und wir 10 Biker nehmen den Weg hinauf auf den Zugerberg unter die Räder. Dort soll es noch etwas Schnee haben. Mangels Rasern hat sich Köbi entschlossen mit uns zu fahren und nicht zwei Gruppen zu bilden. So hat er eine gemütliche Trainingsfahrt im tiefen Grundlagenbereich absolvieren können. Mein Puls lief teilweise im oberen Bereich, aber ich durfte ja heute Abend das „Twentyniner"von KTM ausprobieren. Auf dem Zugerberg ziehen wir auf der nun Schneebedeckten Strasse weiter hoch zum Hünggütsch und beim Frühbüel (fast beim Buschenkappeli) hart rechts über das kalte, verschneite Hochmoor des Zugerberges zurück zum Vordergeisboden. Die Schneeverwehungen und Eisplatten sollen den einen oder anderen Ausrutscher verursacht haben. 

Bei der Schindellegi rechts auf den Feldweg und weiter hinunter . Doch plötzlich warten wir. Und es kommt keiner mehr nach. Zurück den Berg hinauf. Thomas hat es auf einer Eisplatte erwischt. Gewaltiger Sturz mit noch gewaltigeren Folgen. Unter Schmerzen transportieren wir Thomas zum nächsten Bauernhof wo wir ein warmes Plätzchen organisieren konnten. André und Rolf fahren direkt zum Bikecorner zurück und holen den grossen Transporter. Nach extrem langem warten (25 Minuten), bin mir aber sicher das Krankenauto hätte länger gebraucht, können wir Thomas in Auto und auf direktem Weg in die Notfallstation in Baar bringen. Hier kennen wir uns bereits aus, wir (ich) sind hier Stammgast. Bald wird der Rollstuhl Richtung Behandlungszimmer geschoben und wir verschieben uns zurück zum Bikecorner um zu warten. WadenbeinNach ca. einer Stunde folgt die Meldung „Wadenbeinbruch“ und mindestens 6 Wochen Pause.

gibsWir alle wünschen Thomas „Gute Besserung“ und hoffen das er bald wieder aktiv beim Biketreff mitfahren kann. Einen besonderen Dank für die Gastfreundschaft senden wir zum Urihof auf den Zugerberg. 

 

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Zwei Tage vor Weihnachten und es giesst schon den ganzen Tag in Strömen. Der schöne Schnee der vergangenen Tage verwandelt sich zusehends in Pflotsch. So entscheiden wir uns für die Zugerbergtour, mit der Hoffnung in höheren Gefilden Schnee anstelle von Regen zu finden. Und wir werden nicht enttäuscht. Je weiter wir Richtung Allenwinden hochklettern, je mehr einzelne Schneeflocken mischen sich unter die schweren Regentropfen. Bereits auf der Ebene unterhalb des Zugerberges befinden wir uns im dichtesten Schneetreiben. Hier wird sogar die schwarz geräumte Strasse weiss vor Neid, äh vor Schnee. Oben auf dem Berg entscheiden wir uns für die direkte Route gerade hinunter. Die sogenannte Tschuopis-Abfahrt, Kennern der Zugerbergalpinen Skirouten sicher noch ein Begriff. Im Tiefschnee, mehr feucht als Pulver ziehen wir unsere Spuren bis hinunter zum Talacher. Im Bikecorner zurück, beim wärmenden Abschlussbier entscheiden wir uns, die heutige  Tour, den vielen Fehlenden, nicht unter die Nase zu binden. Nur damit die Vielen, die am heutigen Abend nicht am Biketreff dabei waren, nicht neidisch auf uns sind. 

 

 

 

Ok. Als Schreiberling kann ich vieles erzählen, aber Ihr werdet mit sicher nicht alles glauben. Bei einem solchen Scheisswetter (bitte entschuldigt meine treffende Ausdrucksweise) macht Biken kein Spass. So haben wir uns entschlossen, den Abend mit Bier (nein, Mami von Colin. Er hat keines bekommen) und Panetone am Töggelikasten zu verbringen. Die einen haben hier echte Qualitäten gezeigt.

Zu hoffen ist, dass der Schnee bis nächsten Donnerstag noch etwas zulegt und es wieder aufhört zu regenen.

 Donnerstag, 15. Dezember 2011

Wer reitet da schnell durch den Abendwind

Wohl ein Biker der da spinnt

Nein nicht einer, deren 16

Die am Abend biken gehen

Ja gibt es den das? 15. Dezember, mitten im tiefsten Winter, ca. 3 Grad und ein leichter Wind, immer wieder Regen, der kommt und geht. Da sich in dieser Nacht ein Sturm angemeldet hat und es in den höheren Lagen bereits jetzt vereinzelte stärkere Böen gibt, haben wir uns entschlossen die Hügel zu meiden und nur „flach“ zu fahren. Aufkommender Sturm heisst in unserem Rayon meistens Wind aus Süd-West. Und genau in diese Richtung starten wir, immer schön gegen den Wind.

Entlang des Zugersees, vorbei am Golfplatz, durch Buonas und kurz vor Rotkreuz den Abstecher leicht den Hang hinauf. Hier stehen sie, die hell beleuchteten Bäume. Habe sie nicht gezählt aber es müssen deren viele sein.  Quer durch das Dorf der Eisenbahner hinunter zur Reuss. Der in der Abfahrt von hinten, alle überholende André wird vor einem Abzweiger kurz auf den falschen Weg geschickt, nur damit er nicht zu übermütig wird. Um den Spassfaktor für alle zu erhöhen, schicke ich die schnellen am Reussufer voran. Das Rennen ist eröffnet. Nach 300 Meter bin ich (der Biker am Schluss) unverhofft wieder an der Spitze. Die ersten nehmen den falschen Weg hinunter zum Fluss und müssen umkehren, die zweiten verpassen den Abzweiger hinunter zum Trail. Und so bin ich wieder ganz vorne und diese Spitzenposition gebe ich bis Sins nicht mehr auf. Hier wechseln wir das Ufer und nutzen den feuchten, rutschigen Trail. Mit Rückenwind rasen allen bis nach Mühlau. Hier über die Brücke und danach vorbei an der Stadelmatt nach Cham und zum Bikecorner.

In Cham organisieren HP und Paul noch Verpflegung für die Biker. Bevor die müden Sportler jedoch Einlass in den Bikecorner finden, werden die Bikes von den Spuren der Schlamschlacht gereinigt und die Biker werden nur sauber an die Bar gelassen. 40 Kilometer, mit und gegen den Wind. Quer durch Schlamm und Schmutz. Aber die Biker an der Bar geniessen die Kuchen und Nüssli, den Tee oder das wohlverdiente Feierabendbier.

 

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Heute ist Mariä Empfängnis, ein hochheiliger, arbeitsfreier Feiertag in der katholischen Schweiz, und trotzdem oder gerade darum finden sich gut 25 bikehungrige Fahrerinnen und Fahrer ein. Neben Irene sind sogar noch 3 weitere Amazonen mit von der Partie.

Es ist fast Vollmond, fast wolkenlos und fast 0 Grad, eigentlich ideale Bedingungen für eine Reusdamm-Tour bis nach Rickenbach/Obfelden, meinte ich als Ersatzguide für den abwesenden Beat. Doch André und Ruedi hatten offenbar den ganzen Tag viel Zeit, sich eine andere Tour auszudenken und zwar in den Steinhauserwald und dann nach Rossau - Rifferswil - Türlersee -Oberalbis - Hausen - Baar... oder so ähnlich.

Nun, da ich als Guide überflüssig war und den ganzen Tag nur müde rumgehangen bin, fühlte ich mich  - wie einige andere übrigens auch -  fit genug, wieder mal in der schnellen Gruppe von Köbi und Jack mitzufahren.

Kaum gestartet bekam ich jedoch sehr bald die höhere Gangart dieser schnellen Gruppe zu spüren. Je näher wir nach Hauptikon, dem Wohnort von Köbi und Jack kamen, desto eindrücklicher und spannender wurde die Tour. Wir kurvten auf Wegen, Trails und Saumpfaden, die ich noch nie befahren hatte. Als wir plötzlich an den Gestaden eines Sees angelangten, fragte mich mein Hintermann, ob das bereits der Zürichsee sei. Er war wohl noch mehr aus der Puste gekommen als ich. Im Gegensatz zu ihm war mir klar, dass dies nicht der See der Zürcher, sondern jener der Türler sein musste.

Es folgte ein leichter Aufstieg entlang der südlichen Albisflanke durch die Weiler Tüfenbach und Hinteralbis. Dann gelangten wir über einen anspruchsvollen Treppentrail hinunter nach Hausen. Man munkelt, dass irgendwo in dieser Gegend der Guide der zweiten Gruppe einen tüchtigen Abgang zu verzeichnen gehabt habe... doch bleiben wir diskret.

Auf ebenso diskreten Wegen, unter anderem über einen Vitaparcours, durchs Kloster Kappel und auf etlichen weiteren Trails fuhren wir zurück nach Baar. Der letzte Trail führte übrigens nur wenige Meter an Kimis unscheinbarem Häuschen vorbei.

Zurück beim Bikecorner musste die zweite Gruppe, also die so genannten Gemütlicheren, ohne Schlüssel mindestens 10 Minuten draussen warten, bis endlich auch die so genannten Schnelleren angekommen waren. Hatte da jemand die Tour abgekürzt oder sich verfahren? Ist doch Wurst. Hauptsache es gab Kuchen, was Flüssiges dazu und wie immer viel zu erzählen.

An dieser Stelle einmal mehr ein herzliches Dankeschön den grosszügigen Spendern und vor allem auch den souveränen Guides des heutigen Abends.

Beste Grüsse und bis nächsten Donnerstag

Rolf

Donnerstag, 1. Dezember 2011

 

Heute der doppelte Bericht 1 x von Beat und 1 x von Beat (der andere Beat schreibt heute nichts)

Beat’s Worte zur schnellen Gruppe

Neun Biker zogen in der schnelleren Gruppe los um gemäss Ankündigung das Jonentäli zu fahren. Guide Köbi führt uns via Tenniscenter zum Frühberg, Deibüel und dann über viele Trails nach Hausen. Hier raschelt das Laub unter den Rädern, welches für die letzte Woche angekündigt worden war! In Hausen wird die rasante Fahrt der kompakt fahrenden Gruppe wegen
einem verlorenen Rücklicht kurz unterbrochen. Für die Jonentäli-Tour geht es nach Hausen stark aufwärts und es wird angenehm warm - so gefühlte 19,5 Grad :-). An einer Kreuzung etwas weiter oben müssen wir entscheiden: Jonentäli oder Albishorn. Wir haben uns für's Albishorn entschieden, um vielleicht ein letztes Mal in diesem Jahr das Laub auf
den trockenen Trails runter zum Schweikhof rascheln zu lassen. So erreichen wir mit rund 900m den höchsten Punkt der Tour und geniessen die nebelfreie Aussicht. Auf der Abfahrt muss uns ein Biker wegen Luftmangel - im Pneu, nicht Lunge - verlassen. Da warens nur noch acht. Ein Biker fährt als Begleiter zum Luftlosen zurück. Da warens nur noch sieben. Die Zeit um eine abgebrochene Lampe neu zu befestigen (Grund für den Bruch wird hier verschwiegen), nutzt ein anderer Biker um ein
plattes Hinterrad mit einem Schlauch zu versehen (elegant ausgedrückt, oder?). Auch das Vorderrad verliert - nicht ganz grundlos - noch etwas Luft. Biker und Vorderrad halten aber bis zum Bikecorner durch. Trotz allen Zwischenfällen sind alle beim Schweikhof angekommen. In Ebertswil verlässt uns der Guide. Da warens nur noch sechs welche sich runter nach Deinikon stürzen. Ein in Blickensdorf (noch fünf) und ein in Steinhausen wohnhafter Biker verlassen die Gruppe auf dem Weg, so dass noch vier Biker im Bikecorner ankommen.

Beat’s Worte zur gemütlicheren Gruppe

8 Biker haben sich der gemütlicheren Gruppe angeschlossen. Dass heisst aus Erfahrung aber nicht, dass wir weniger weit fahren als die Schnellen. Der alten Lorze entlang, durch den Zimbelwald, an Uerzlikon vorbei bei der Weid quer durch den Wald und vor Rifferswil scharf links nach Herferschwil. Hier stürzen wir uns das Jonental hinunter. Kurve um Kurve auf dem zuerst engen Trail, der später leider immer breiter wird. Auf dem Damm vor Affoltern nehmen wir die kurze Steigung  und biegen bereits wieder in den nächsten Trail ab. Knapp am Paradis in Mettmenstetten vorbei auf den Homberg und wieder hinunter durch Rifferswil, den Steinhauserwald zurück zum Bikecorner. Ok, den Ausrutscher auf der kleinen Brücke mit anschliessendem Abflug in den Bach (ohne Wasser), oder andere kurzzeitige Trennungen von Biker und Bike (genannt Ausrutscher) werde ich nicht erwähnen. Zu Erwähnen gibt es nur, dass wir heute Abend lange im Bikecorner (und dies ohne Kuchen) warten mussten, bis die Schnelleren zurück waren.

Wichtiger Hinweis:

Der Verein Biketreff führt im im Auftrag des Bikecorners Baar verschiedene Veranstaltungen durch. Die Teilnahme an den Veranstaltungen erfolgt auf eigene Verantwortung. Der Verein Biketreff und der Bikecorner Baar lehnen jegliche Haftung ab.

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