Lange Zeit wurden Fahrräder mit gestählten "Wädli" und Oberschenkeln angetrieben. Das bewährt sich auch heute noch ganz gut. Doch die Mobilität verändert sich und so haben sich elektrische Antriebe für Fahrräder im Alltag schon recht gut etabliert. Fast alle Fahrradtypen sind mittlerweile mit elektrischer Unterstützung lieferbar oder können mit Motoren nachgerüstet werden. 

Die Motoren werden als Nabenmotoren im Hinterrad, als Mittelmotoren beim Tretlager oder im Sattelrohr eingebaut. Jede Einbauposition hat Vor- und Nachteile.

Motoren zum nachträglichen Einbau

Wenn das stylische Velo gefällt aber trotzdem etwas zusätzlichen Schub erhalten soll, eignen sich Antriebsmotoren für den nachträglichen Einbau perfekt.

Im Hinterrad als sogenannte Nabenmotoren eingebaut: Ein Lieferant solcher Motoren ist die Schweizer Firma Maxon Motors aus Sachseln.

Stilvoll geht die Nachrüstung für viele Rahmenformen und Schaltungstypen mit dem Mittelmotor von Pendix. Der Motor wird ins Tretlager-Gehäuse eingesetzt und passt so an viele Typen von Fahrrädern - vom Citybike bis zum Lastenbike.

Sehr unauffällig und leicht (1.8kg inkl. Akku) kann ein 200Watt-Motor auch im Sattelrohr verbaut werden. Auf diese Variante hat sich Vivax Assist spezialisiert.

Velos mit eingebautem Motor

Bei den Alltagsvelos von KTM und Tour de Suisse kommen Motoren von Bosch zum Einsatz. Auf der Webseite von Bosch gibt es einen eBike Reichweiten-Assistent. Mit diesem können verschiedene Bedingungen simuliert werden und so die Reichweite mit einer Akkuladung berechnet werden.

Bei e-Mountainbikes von Giant werden Yamaha-Motoren verbaut.